Schamlippenverkleinerung


Sowohl in den Medien als auch im Internet finden wir zunehmend Beiträge über „Intimchirurgie“, ein relativ neues Themengebiet der Medizin. Informationen darüber sind allerdings sehr unterschiedlich und sogar widersprüchlich.

Für Frauen, die sich für die Intimchirurgie interessieren, insbesondere wenn sie sich mit dem Gedanken tragen selbst einen Eingriff vornehmen zu lassen, ist es sehr schwierig verlässliche Aussagen zu erhalten. 

Deshalb haben wir auf dieser Homepage alle relevanten und wichtigen Informationen zum Thema „Schamlippenverkleinerung“ in anschaulicher Weise zusammengestellt, der wohl am häufigsten nachgefragten und durchgeführten Operation der Intimchirurgie.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffen, dass Sie Antwort auf all Ihre Fragen erhalten.

Anatomische Aufgabe der Schamlippen ist es, den Scheideneingang abzuschließen und die Scheide vor Fremdkörpern, Austrocknung und dem Eindringen von Keimen zu schützen. Die Fettgewebspolster der äußeren Schamlippen bieten zudem einen mechanischen Schutz.

Die inneren Schamlippen (labia minora, “kleine“ Schamlippen) ziehen von der Mitte des unteren Anteils des Schamhügels als zwei Hautfalten in Richtung After. Sie umfließen dabei die Klitoris und den Vaginaleingang. Der Anteil der Schamlippen im Bereich der Klitoris wird als „Klitorismantel“ bezeichnet.

In Idealfall werden die inneren Schamlippen im Stehen von den äußeren (großen) Schamlippen bedeckt. Sind die inneren Schamlippen sehr lang – dies wird als Schamlippenhypertrophie bezeichnet – ragen sie aus der Bedeckung der äußeren Schamlippen heraus. In der Regel betrifft eine Vergrößerung der inneren Schamlippen ihre gesamte Länge, also den Abschnitt oberhalb der Klitoris, den Bereich um die Klitoris selbst (Klitorismantel) und den Abschnitt unterhalb der Klitoris.



Die inneren Schamlippen entsprechen der Penisvorhaut des Mannes. Sie sind wenig empfindlich auf Druck und für die sexuelle Stimulation im Vergleich zur Klitoris von untergeordneter Bedeutung.

Die Klitoris (clitoris) entspricht dem Penis, ist allerdings sehr viel kleiner und wesentlich sensibler. Der Hauptteil der Klitoris (corpus clitoridis, Klitorisschaft) verläuft als strangförmige Struktur in der Tiefe (und damit nicht sichtbar) über das Schambein nach unten und endet in einer erbsgroßen Wölbung oberhalb des Scheideneinganges als sichtbare Klitorisspitze (glans clitoridis). Sie wird eingerahmt und bedeckt von Anteilen der inneren Schamlippen, dem Klitorismantel. Die Klitoris ist ganz wesentlich für die sexuelle Stimulation verantwortlich. Die für die sexuelle Stimulation relevanten Nerven verlaufen auf dem Schaft der Klitoris bis in die Klitorisspitze hinein und versorgen diese mit erogenem Gefühl. In manchen Fällen kann die Klitorisspitze aus der Bedeckung der Schamlippen herausragen. Dies bezeichnet man als Klitorisprotrusion.

Die Klitoris (gelb) ragt über das Niveau der äußeren Schamlippen (blau) hinaus. Da die Klitoris aber von zu großen inneren Schamlippen bedeckt ist (orange), ist das auf den ersten Blick kaum zu erkennen.

Das „ideale“ Aussehen


In unserem Kulturkreis gilt häufig das, was schlaff und unförmig herabhängt, als unattraktiv. Vor allem durch die heute für die meisten Frauen selbstverständlich gewordene Intimrasur zeigen sich Form und Gestalt des eigenen Genitals unverschleiert – und so leider auch unschöne anatomische Variationen.

Selbst wenn die Vorstellungen über das optimale Erscheinungsbild des Genitalbereichs von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein mögen, so gibt es dennoch ein Bild, das von den meisten als Ideal betrachtet wird: Schöne, nicht zu lange innere Schamlippen werden vollständig von festen, wohlgeformten äußeren Schamlippen bedeckt, ähnlich der Form einer geschlossenen Muschel.

 

 

Ursache und Wirkung

Viele Frauen leiden sehr unter unschönen anatomischen Variationen ihres Genitals. Diese Formveränderungen sind auf hormonelle Einflüsse, Gewebeschwäche, genetische Faktoren oder altersbedingte Veränderungen zurückzuführen. Vor allem große innere Schamlippen und erschlaffte äußere Schamlippen werden als besonders störend empfunden. Auch funktionelle Gründe wie z. B. Schmerzen beim Tragen enger Kleidung, beim Sport (Reiten, Joggen, Radfahren), Invagination (Einstülpung) der inneren Labien beim Geschlechtsverkehr und hygienische Aspekte tragen zur Entscheidung für eine operative Korrektur bei. Die stärkste Motivation für eine Verkleinerung der inneren Schamlippen liegt in einer mitunter erheblichen psychischen Belastung bis hin zur Einschränkung des Sexuallebens.

In der medizinischen Fachliteratur sind unterschiedliche Techniken zur Verkleinerung der inneren Schamlippen beschrieben, von denen die wichtigsten hier aufgeführt sind. Die Techniken sind unter den Namen der Chirurgen veröffentlicht, die sie entwickelt und publiziert haben.


Operationstechnik nach S. Gress

S. Gress hat vier Arten der Verkleinerung der inneren Schamlippen entwickelt, die je nach Befund und Ausgangssituation Anwendung finden.
Er unterscheidet:

1. Composite Reduction Labiaplasty

Verkleinerung der inneren Schamlippen in allen drei Abschnitten, d.h. oberhalb der Clitoris, im Bereich der Clitoris (Clitorismantel) und unterhalb der Clitoris mit Stellungskorrektur der Clitoris bei hervorstehender Clitoris (Clitorisprotrusion). Zusätzlich erfolgt eine Verkürzung des Anteiles oberhalb der Clitoris mit zusätzlicher Straffung des Clitorismantels. Bei dieser Technik entstehen drei voneinander unabhängige Segmente. Die Fusion dieser Segmente bewirkt eine Straffung der inneren Schamlippen über ihre gesamte Länge mit Positionskorrektur der Clitoris.

Die Entfernung des überschüssigen Gewebes erfolgt in einem leicht bogenförmigen Verlauf unterhalb der Klitoris und umschneidet ein nach unten spitz zulaufendes Läppchen, das als Teil des Klitorismantels zu betrachten ist. Weiter wird der Gewebeüberschuss oberhalb der Klitoris in Form einer Spindel so entfernt, dass der Schnitt entlang der Umschlagsfalte zwischen großer und kleiner Schamlippe verläuft und später nicht mehr zu sehen ist. b. Zur Korrektur einer hervorstehenden Klitorisspitze (Klitorisprotrusion) wird ein rautenförmiges Hautsegment unterhalb der Klitoris entfernt. Durch Vereinigung der Wundränder beugt sich die Klitorisspitze in der gewünschten Weise etwas nach unten. Da die Klitoris selbst dabei nicht berührt wird, sind auch keine Empfindungsstörungen möglich. Die seitlichen Läppchen werden in die Kontinuität der Schamlippen unter leichter Spannung eingepasst, wodurch eine Straffung des Klitorismantels erreicht wird.

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2. Verkleinerung der inneren Schamlippen in allen Abschnitten

 (Mit Stellungskorrektur der Clitoris)

Verkleinerung der inneren Schamlippen in allen Abschnitten, d.h. oberhalb der Clitoris, im Bereich der Clitoris (Clitorismantel) und unterhalb der Clitoris mit Stellungskorrektur der Clitoris bei hervorstehender Clitoris (Clitorisprotrusion). Keine zusätzliche Verkürzung des Anteiles oberhalb der Clitoris.

Im Wesentlichen entspricht die Technik der oben beschriebenen Variante. Allerdings wird hier kein Hautanteil oberhalb der Klitoris entfernt.

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3. Verkleinerung der inneren Schamlippen in allen Abschnitten

(Ohne Stellungskorrektur der Clitoris)

Verkleinerung der inneren Schamlippen in allen Abschnitten, d.h. oberhalb der Clitoris, im Bereich der Clitoris (Clitorismantel) und unterhalb der Clitoris ohne Stellungskorrektur der Clitoris.

Entfernen des Gewebeüberschusses in den rot markierten Bereichen. Im Vergleich zu den oben beschriebenen Varianten erfolgt keine Stellungskorrektur der Klitoris und auch keine zusätzliche Straffung des Klitorismantels nach oben sondern lediglich eine Straffung nach unten. Es werden zwei dreiecksförmige Hautareale seitlich entfernt, um ein Anschoppen des Gewebes zu verhindern, das beim Zug der seitlichen Läppchen nach unten entstehen würde.

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4. Verkleinerung der inneren Schamlippen ausschliesslich im Bereich unterhalb der Clitoris

Verkleinerung der inneren Schamlippen ausschließlich im Bereich unterhalb der Clitoris.

Die Verkleinerung der inneren Schamlippen erfolgt über einen leicht bogenförmigen Schnitt, der unterhalb der Klitoris endet.

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Beurteilung

Welche Art des Eingriffes in Frage kommt, hängt vom Ausmaß der Vergrößerung der inneren Schamlippen ab, auch davon, ob die Clitoris sehr weit heraus ragt oder nicht.

Vorteil dieser Methoden (bis auf 4) ist es, dass die Schamlippen in ihrer Gesamtheit verkürzt und gestrafft werden und somit ein sehr natürliches und harmonisches Ergebnis erzielt wird. Zusätzlich kann eine Clitorisprotrusion korrigiert werden.

Nachteil ist die relativ lange Operationszeit von ca. 2 -2,5 Stunden und damit verbunden auch höhere Kosten.


Technik nach G. Alter

 

G. Alter hat den Keilschnitt beschrieben. Hier wird durch Entfernung eines keilförmigen Segmentes im Abschnitt unterhalb der Clitoris eine Verkleinerung der Schamlippen erreicht.

Initiates file downloadAlter G (1998): a new technique for aesthetic labia minors reduction. Ann Plast Surg. Mar; 40(3): 287-90

Technik nach R. Rouzier

 

Entfernung der kleinen Schamlippen im tentralen Anteil. Wundverschluss durch Mobilisierung des restlichen Labienanteils mit Straffung nach unten.

Initiates file downloadRouzier R, Louis-Sylvestre C, Paniel BJ, Haddad B (2000): Hypertrophy of labia minora: experience with 163 reductions. Am J Obstet Gynecol 182: 35-40

Technik nach H.Y. Choi

Technik nach D.J. Hodgkinson

 

Entfernung des Gewebeüberschusses entlang des gesamten Labienverlaufs unterhalb der Clitoris.

Initiates file downloadHodgkinson DJ, Hait G (1984): Aesthetic vaginal labiaplasty. Plast Reconstr Surg 74: 414

Technik nach S.M. Maas

 

Zick-Zack-förmige Entfernung des Gewebeüberschusses im Bereich unterhalb der Clitoris.

Initiates file downloadMaas SM, Hage JJ (2000): Functional and aesthetic labia minors reduction. Plast Reconstr Surg 105: 1453

Beurteilung der Methode von Alter, Trichot, Rouzier,Choi, Hodgkinson, Maas, Giraldo

Vorteil

Die Methoden sind relativ unaufwendig und damit zeitlich mit ca. 1 Stunde Opertionszeit schnell zu machen, was sich auch auf die Kosten auswirkt.

Nachteil

Sie wenden sich ausschließlich dem unteren Segment der inneren Schamlippen zu, die Position der Clitoris wird dabei nicht berücksichtigt. Eine ausreichende Straffung des Clitorismantels ist damit nicht möglich, auch nicht die Straffung des Segmentes über der Clitoris. Dies kann ein ästhetisch unbefriedigendes Ergebnis ergeben.

Weitere

Laub D (2000): A new method for aesthetic reduction of labia minors (the deepithelialized reduction labiaplasty). (Disscussion). Plast Reconstr Surg 105:423

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Meist wird der Eingriff ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt. Dabei ist eine absolute Schmerzfreiheit  für mindestens 4 Stunden zu erwarten. Wer aber keinerlei Geräusche, Gerüche usw. mitbekommen möchte, kann den Eingriff in Analgosedierung (Dämmerschlaf) oder in einer Vollnarkose durchführen lassen. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht nötig.

Zur Schnittführung wird im Idealfall ein Radiochirurgiegerät oder ein Laser verwendet. Damit ist eine besonders exakte, blutungsarme und gewebeschonende Operation möglich. Die Heilungsphase wird so deutlich verbessert und beschleunigt. Ein Skalpell ist weniger geeignet.

Die Schnittränder sollten mit feinen, selbstauflösenden Nähten verschlossen werden.

Vor der Operation


Findet der Eingriff in örtlicher Betäubung statt, ist eine spezielle Vorbereitung nicht notwendig. Sie brauchen dann nicht nüchtern zu sein und können am Tag des Eingriffs ganz normal essen und trinken. Findet der Eingriff in Vollnarkose oder in einem Dämmerschlaf statt, dürfen Sie sechs Stunden vorher weder essen, trinken noch rauchen.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie schon vor dem Eingriff Medikamente, z.B. Schmerzmittel oder ein Antibiotikum, einnehmen müssen. Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, z.B. Aspirin, ASS, Marcumar etc. sollten Sie nach Rücksprache spätestens 14 Tage vor der Operation absetzen.

Sie sollten sich im Intimbereich komplett rasieren. Ein straffes Höschen, das Sie nach dem Eingriff anziehen, um etwas Druck auszuüben, trägt dazu bei, dass das Gewebe weniger schwillt und verringert auch das Risiko einer Nachblutung.

Schmalippenverkleinerung - Vor der Operation

Nach der Operation

Nach dem Eingriff sollten Sie in den Räumen der Praxis oder der Klinik Gelegenheit haben, sich auszuruhen und die Genitalregion zu kühlen. Ratsam ist es, vor dem Verlassen der Praxis noch einmal zur Toilette zu gehen und im Anschluss einen frischen Verband anlegen zu lassen, damit die Wunden bis zum  nächsten Toilettengang möglichst lange bedeckt bleiben.

Sie sollten nicht selbst mit dem Auto fahren. Nehmen Sie ein Taxi oder lassen Sie sich von Ihrer Begleitung nach Hause oder ins Hotel bringen. In den ersten Stunden nach der Operation empfehlen wir, sich auszuruhen, das Operationsgebiet zu kühlen und möglichst wenig zu laufen.

Die erste Nacht ist meist mit einem Brennen und einem Schmerzgefühl unterschiedlicher Stärke verbunden. Am nächsten Tag lässt dies aber deutlich nach oder ist bereits komplett verschwunden. Am Tag nach der Operation werden in der Regel eine Nachkontrolle und ein Verbandwechsel durchgeführt. Medikamente, so z.B. ein Antibiotikum oder Schmerzmittel, sollten Sie wie von Ihrem Arzt verordnet einnehmen.

Ab dem dritten Tag können Sie wieder duschen. Verwenden Sie dafür in der ersten Woche nur handwarmes Wasser, Seifen erst nach einer Woche. Die Nähte sind meist selbstauflösend und brauchen nicht gezogen zu werden. Allerdings können sie nach einigen Tagen zu jucken beginnen. In diesem Fall können Sie auf die Wunde eine sterile Wundsalbe (z. B. Bepanthen, Aloe-Vera-Gel) auftragen, die den Juckreiz lindert. Ab dem zehnten Tag können Sie die Fäden aber auch bei Ihrem Arzt entfernen lassen, die Wundränder sind dann bereits verschlossen.

Die Operation wird Sie in Ihrem Alltag nicht lange beeinträchtigen. Anfängliche Schwellungen und ein leichter Bluterguss klingen nach wenigen Tagen ab. Die verbleibende, kaum mehr sichtbare Schwellung vergeht langsam in den nächsten Monaten. Entlang des Schnittverlaufs ist ein geringes Pelzigkeitsgefühl möglich, das sich bald zurückbildet.

Wir empfehlen, in den ersten sechs Wochen nach der Operation während Ihrer Regelblutung keine Tampons, sondern Binden zu verwenden. Mit dem ersten Geschlechtsverkehr sollten Sie mindestens sechs Wochen warten. Die Wunden sind zwar bereits verschlossen, aber noch nicht sehr stabil. Vor dieser Zeit könnten sich die Wunden durch starke mechanische Belastung wieder öffnen. Diese Belastungen, die auch z. B. bei Sportarten wie Reiten, Radfahren oder Joggen auftreten, sind daher in den ersten sechs Wochen nicht empfehlenswert. Bitte besuchen Sie für zwei Monate keine Sauna.

Unmittelbar nach dem Eingriff sollten Sie ein festes Höschen tragen. Etwas Druck auf der Region verringert die Ausbildung einer starken Schwellung und die Wahrscheinlichkeit einer Nachblutung. Ab dem zweiten Tag können Sie dann wieder lockere Kleidung tragen.

Um eine möglichst optimale Narbenheilung zu erreichen, sollten Sie nach ca. 2 Wochen die Narben mit den Fingerspitzen drücken. Narben werden flach und unauffällig, wenn man auf sie Druck ausübt. Sie können dabei jede Schamlippe zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und entlang ihres Verlaufes fest drücken. Dabei bildet sich auch die Schwellung besser zurück. Dies können Sie zwei bis dreimal am Tag für die Dauer eines Monats machen. Allerdings sollten Sie darauf achten, die Narben nur zu drücken und sie nicht zu massieren oder zu reiben, damit keine Spannung an den Wundrändern erzeugt wird.

Für Fragen oder Notfälle sollten Sie unbedingt abklären, wie Sie insbesondere in der Phase unmittelbar nach dem Eingriff Ihren Operateur erreichen können.

Schmalippenverkleinerung - Nach der Operation

Kosten

Die Kosten für eine Schamlippenkorrektur sind sehr unterschiedlich und richten sich in der Regel nach Art und Dauer der Operation sowie nach dem Operateur. Die Preisspanne liegt dabei zwischen 500 und 4000 Euro.

Sollte der Eingriff in Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden, kommen die Kosten für den Anästhesisten in der Regel dazu.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten selten, die privaten Kassen dagegen nach Einreichen eines Attestes häufiger, aus dem die medizinische Notwendigkeit eines Eingriffes hervorgeht. Eine medizinische Indikation liegt vor, wenn z.B. Schmerzen bestehen bei Sport, Geschlechtsverkehr, Tragen enger Kleidung oder bei erschwerter Hygiene mit Entzündung oder Hautirritationen. Auch erhebliche psychische Beeinträchtigungen können eine medizinische Begründung darstellen.

Bei Operationen, die allein der Verbesserung des ästhetischen Erscheinungsbildes dienen, ohne Vorliegen einer medizinischen Komponente, bezahlen die Privatkassen in der Regel nicht und der Arzt muss sogar auf das Operationshonorar eine Mehrwertsteuer erheben. Damit wird der Eingriff 19% teurer.


Risiken und Komplikationen


Das größte Risiko besteht darin, dass Sie sich einem Arzt anvertrauen, der wenig Erfahrung hat und den Eingriff nicht sachgerecht durchführt. Deshalb empfehlen wir Ihnen genau zu prüfen, ehe Sie sich für einen Arzt entscheiden.

In jedem Fall müssen Sie mit einer Schwellung und einem leichten Bluterguss rechnen. Ungefähr 80 % der Schwellung vergehen nach ca. sechs Wochen. Der Rest der Schwellung klingt allerdings sehr langsam ab, das kann bis zu 6 Monaten dauern.

Schmerzen unterschiedlicher Ausprägung können vor allem in den ersten 24 - 48 Stunden bestehen, selten länger. Wenn Sie die Schmerzmittel einnehmen, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat, sollten Sie damit gut zu recht kommen.

Wundheilungsstörungen ist statistisch gesehen die häufigste Komplikation. Das bedeutet, dass sich Nähte wieder öffnen können, Wunddehiszenzen (leichtes Auseinanderweichen der Wundränder) etc. ausbilden. Deshalb sollten Sie in den ersten sechs Wochen bewusst jede Art Reibung und mechanischen Stress auf diese Region vermeiden. Selbstverständlich können Sie ganz normal am Leben teilnehmen, also gehen, sitzen, liegen usw. Sollten Sie aber innerhalb der ersten sechs Wochen wieder Verkehr haben, Reiten, Joggen etc., kann es leicht zu Wundheilungsstörungen kommen. Sie sollten in dieser Zeit auch keine Tampons verwenden.

Narben verheilen in der Regel zu feinen Linien, die hinterher so gut wie nicht mehr zu erkennen sind. Theoretisch können sich Narben auch einmal auffällig entwickeln, d. h. gerötet, wulstig oder schmerzhaft sein. Dies ist aber im Schamlippenbereich äußerst unwahrscheinlich, da die Haut hier kaum Spannung hat und somit keine ziehenden Kräfte auf die Wundränder wirken, die das Entstehen einer wulstigen Narbe hervorrufen können. Wenn Sie nach zwei Wochen die Narben mit den Fingerspitzen fest drücken, werden die Narben schneller flach und unauffällig.

Empfindungsstörungen sind nicht zu erwarten, wenn die Operation sachgerecht durchgeführt wird. Insgesamt fühlt sich die Region vor allem im Bereich der Wundränder in den ersten 2- 4 Wochen etwas berührungsempfindlich, pelzig und wund an. Dies vergeht aber in der Regel wieder, sobald die Wundheilung abgeschlossen ist. Bei einer Stellungskorrektur der Klitoris wird die Klitoris etwas näher an den Vaginaleingang verschoben, sodass es hier sogar zu einer verbesserten sexuellen Stimulation kommen kann.

Äußerst selten sind Nachblutungen, leichte Asymmetrien, Wundinfektionen etc.

Hilfreich gegen Nachblutungen und starke Schwellungen ist ein festes Höschen, das Sie am ersten Tag kräftig nach oben ziehen sollten, damit etwas Druck auf das Gebiet ausgeübt wird.

Bilder: Verkleinerung der inneren Schamlippen


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Darstellung von Intimaufnahmen aus Gründen des Jugendschutzes und der Einhaltung des Heilmittelwerbegesetzes nur über einen kodierten Zugang ermöglichen können.

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Häufige Fragen

Beeinträchtigt eine Schamlippenkorrektur eine Entbindung?

Durch eine Geburt wird das Ergebnis des Eingriffes nicht gefährdet. Auch umgekehrt wird durch die Operation der Verlauf der Geburt nicht beeinflusst. Sie können also trotz des Eingriffes ganz normal und auf natürlichem Weg Ihr Kind zur Welt bringen.

 

Welche Risiken sind mit dem Eingriff verbunden?

Siehe hierzu siehe bitte unter Risiken

 

Wie ist die Intimregion nach dem Eingriff zu pflegen?

Sie dürfen zwei Tage nach der Operation wieder duschen. Allerdings sollten Sie eine Woche lang keine Seifen benutzen, nur handwarmes Wasser. Danach können Sie milde und ph- neutrale Produkte verwenden.

In der Regel werden selbstauflösende Fäden verwendet. Wenn sich die Nähte auflösen, kann dies u.U. mit einem unangenehmen Juckreiz einhergehen. Sie können zur Linderung die Wundränder mit einer Creme bestreichen, z.B. Bepanthensalbe oder Aloe- Vera Gel.

 

Ist eine Narbencreme zu empfehlen?

Da die Narben im Intimbereich in der Regel wunderbar verheilen, ist dies meist nicht notwendig. Allerdings sollten Sie diese Frage mit Ihrem behandelnden Arzt abklären, der dazu eine andere Ansicht vertreten kann.

 

Soll ich mich vor dem Eingriff rasieren?

Ja, Sie sollten komplett rasiert sein. Um eine mechanische Belastung der Wundränder zu vermeiden, sollten Sie sich danach 4-6 Wochen nicht rasieren.

 

Welche Kleidung ist sinnvoll?

Gegen Schwellungen und Nachblutungen ist es anzuraten, direkt nach dem Eingriff ein festes Höschen zu tragen, um etwas Kompression auf die Intimregion ausüben zu können. Schon am nächsten Tag ist lockere Kleidung anzuraten, da Druck dann eher als schmerzhaft empfunden wird.

 

Wann kann ich wieder arbeiten?

Das hängt von Ihrer Beschäftigung ab. Bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten können Sie bereits nach zwei Tagen wieder zur Arbeit gehen. Sie sollten dann beim Sitzen eine Position wählen, die für Sie am angenehmsten ist. Müssen Sie beruflich viel gehen, wären drei Tage Pause gut.

 

Wann darf ich in die Sonne gehen?

Sie sollten ein halbes Jahr keine Sonnenstrahlen auf die Intimregion zulassen, weil UV Strahlen die Narbenheilung negativ beeinflussen können. Daher bitte auch kein Solarium in dieser Zeit!

 

Kann der Eingriff während der Regelblutung durchgeführt werden?

Das ist kein Problem, es spielt keine Rolle, ob Sie zur Zeit des Eingriffes Ihre Tage haben oder nicht. Allerdings sollten Sie ca. 6 Wochen nur eine Binde tragen und kein Tampon, da durch das Einführen eines Tampons die Gefahr besteht, dass die Wundränder aufgerissen werden.

Wann kann ich wieder Sport treiben?

Sie sollten jede Art Reibung für mindestens 6 Wochen vermeiden. Also bitte nicht joggen, reiten, radfahren usw. Einen Crosstrainer dürfen Sie bereits nach einer Woche benutzen, da hier der Beinabstand sehr weit ist und keine Reibung auf die Genitalregion erzeugt wird!

 

Wann darf ich wieder Schwimmen gehen?

Schwimmen im Meerwasser und Süßwasser eines Badesees ist nach 4 Wochen erlaubt. Aufgrund des Chlors und der möglichen Keimbelastung eines öffentlichen Schwimmbades sollten Sie hier 6 Wochen warten.

 

Ab wann ist Geschlechtsverkehr erlaubt?

Mindestens 6 Wochen ist Geschlechtsverkehr zu vermeiden. Durch die enorme mechanische Belastung könnten ansonsten die Wundränder aufreißen. Oralverkehr ist ab 4 Wochen erlaubt, sofern die noch vorhandenen Fäden nicht stören.

 

Was kann ich tun, damit der Heilungsverlauf möglichst optimal ist?

Folgen Sie unbedingt den Anweisungen Ihres Arztes! Nehmen Sie Medikamente so ein, wie es vorab besprochen wurde. In der Regel erhalten Sie Schmerzmittel, die ebenfalls abschwellend wirken sowie ein Antibiotikum. Es ist besonders wichtig, mechanische Reibung für 6 Wochen zu vermeiden! Zusätzlich sollten Sie nach ca. 2 Wochen Druck auf die Narben ausüben! Besprechen Sie dies mit Ihrem Operateur. Die Narbenbildung ist besonders unauffällig, wenn Sie die Narben drücken. Das sollte jedoch nicht vor 2 Wochen geschehen, da die Wundränder solange nicht stabil sind. Sie sollten dazu jede Schamlippe einzeln zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und über ihren gesamten Verlauf fest drücken. Das darf ruhig etwas schmerzhaft sein. Zudem bewirken Sie damit, dass Schwellungen schneller abklingen und das Gewebe weich und locker wird. Allerdings sollten Sie nicht massieren oder reiben.

 

Laser oder Skalpell?

Der Eingriff sollte mit einem Laser oder einem Radiochirurgie- Gerät durchgeführt werden. Mit dem Skalpell ist aufgrund der Lockerheit des Gewebes eine exakte Schnittführung kaum möglich. Ein Radiochirurgie- Gerät ist gegenüber einem Laser insofern im Vorteil, da es durch direkten Kontakt des Drahtes auf der Haut leichte Zitterbewegungen der Hand nicht überträgt und somit die Schnittführung etwas präziser ist. Beide Geräte durchtrennen das Gewebe mittels Hitze, ein Laser durch einen Laserstrahl, ein Radiochirurgie-Gerät über einen heißen Draht. Beide Geräte veröden gleichzeitig kleine Gefäße, wodurch Blutungen verringert werden und der Heilungsprozess verbessert wird.

 

Plastischer Chirurg oder Gynäkologe?

Im Grunde spielt es keine Rolle an welchen Facharzt Sie sich wenden, ob Plastischer Chirurg oder Gynäkologe. Der Arzt sollte kompetent sein und im Bereich der Intimchirurgie über mehrere Jahre Erfahrung haben. Plastische Chirurgen haben häufig aufgrund Ihrer Ausbildung eine anderes Verständnis von Körperformen und sind durch Erfahrungen in der Mikrochirurgie an den feinen Umgang mit dem Gewebe gewöhnt.

Prof. h.c. Stefan Gress ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und ist spezialisiert auf die weibliche Genitalchirurgie. Im Interview spricht er über den Eingriff, der in der Intimchirurgie am häufigsten durchgeführt wird: der Verkleinerung der inneren Schamlippen.



Man hört es immer wieder: Bei manchen Frauen gehen operative Eingriffe im Intimbereich schief. Das Ergebnis ist dann alles andere als vorzeigenswert. Wie kommt das?

Prof. Gress: Die Verkleinerung der inneren Schamlippen ist erst in den letzten Jahren in der westlichen Welt populär geworden. Die Nachfrage wächst ständig. Als ich im Jahre 2001 mit der weiblichen Intimchirurgie begann, gab es nur wenige Kollegen weltweit, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Heute bietet fast jeder Plastische Chirurg Intimchirurgie auf seiner Homepage an. Allerdings gibt es weder in der ärztlichen Ausbildung noch in den Lehrbüchern standartisierte Techniken, an die man sich als Arzt halten kann. So operiert man oft nach Gutdünken. Die Ergebnisse sind dann nicht immer optimal, mit unter resultieren hässliche Verstümmelungen, die sehr schwer zu korrigieren sind.

Die Verkleinerung der inneren Schamlippen ist ein Eingriff der oft unterschätzt wird. Er erfordert viel Erfahrung und Finesse und dauert je nach Art der Operation zwischen 2- 2,5 Stunden.

Warum ist ein Eingriff zur Verkleinerung der Schamlippen komplex? Können Sie dies noch etwas genauer erklären?

Prof. Gress: Die Anatomie der weiblichen Genitalregion ist sehr komplex. Die inneren Schamlippen beginnen am Venushügel, umfließen die Clitoris und ziehen bis hinunter zum After. Wir unterscheiden also drei Abschnitte im Verlauf der inneren Schamlippen: einmal den Bereich oberhalb der Clitoris, den Bereich um die Clitoris (Clitorismantel) und den Abschnitt unterhalb der Clitoris. Bei einer Vergrößerung der inneren Schamlippen sind nahezu immer alle drei Abschnitte vergrößert, häufig steht die Clitoris selbst noch etwas hervor (Clitorisprotrusion). Man sollte also die Gesamtsituation im Blick haben. Eine Technik, die bei einer kompletten Vergrößerung der inneren Schamlippen ausschließlich den Anteil unterhalb der Clitoris verkleinert, kann daher unmöglich ein stimmiges Resultat erzeugen.

Die Zartheit des Gewebes und die Feinheit der Anatomie erfordert zudem eine besondere Vorgehensweise, d.h. man sollte nur spezielle, hauchdünne Nähte verwenden. Diese aber müssen wiederum so eingebracht werden, dass sie den mechanischen Belastungen, die ohnehin durch Bewegung und Druck auf diese Region einwirken, standhalten können.  Deshalb ist der Eingriff komplexer, als man allgemein annimmt.

 

Welchen Weg gehen Sie genau? Können Sie Ihre Operationsmethode beschreiben?

Prof. Gress: Ziel des Eingriffes ist ein möglichst perfektes Ergebnis. Ein harmonisches Gesamtbild, in dem nicht nur die äußeren Schamlippen die inneren bedecken, sondern der gesamte Verlauf der inneren Schamlippen flüssig ist damit ein natürliches Ergebnis entsteht, dem man nicht ansieht, als hätte man nachgeholfen.

In den meisten Fällen handelt es sich um eine Vergrößerung der inneren Schamlippen in allen drei Abschnitten, vor allem im Bereich der Clitoris und darunter. Dabei steht häufig auch die Clitoris hervor, was man als Clitorisprotrusion bezeichnet.

Eine genaue Beschreibung der Techniken mit den zu erwartenden Ergebnissen können Sie auf unserer Website ansehen, hier ist alles genau beschrieben.

 

Warum lassen sich Frauen diesen Eingriff machen?

Prof. Gress: In der Regel sind die Patientinnen erheblich in ihrer Sexualität eingeschränkt, weil sie sich schämen sich ihrem Partner zu zeigen. Viele vermeiden Sauna und öffentliche Bäder. Häufig bestehen zudem funktionelle Beschwerden, d.h. Schmerzen oder Scheuern beim Tragen enger Kleidung, bei Verkehr oder Sport. Hygienische Gründe mit Hautirritationen können auch eine Rolle spielen.

 

Wie alt sind Patientinnen, die sich einer Schamlippenverkleinerung unterziehen?

Prof. Gress: In der Regel sind es die Frauen im geschlechtlich aktiven Alter. Das Durchschnittsalter in meiner Praxis liegt bei 34 Jahren. Meine jüngste Patientin war 13, die älteste 84. Bei Minderjährigen führe ich die Operation nur dann durch, wenn der Befund so ausgeprägt ist, dass sexuelle Entwicklungsstörungen resultieren können. Das Einverständnis beider Eltern ist dann zwingend notwendig.

 

Welche Eingriffe im Bereich der Intimchirurgie werden sonst noch nachgefragt?

Prof. Gress: Wir unterscheiden prinzipiell zwischen Engriffen im äußeren sowie im inneren Genitalbereich.

Zu den Eingriffen im äußeren Genitalbereich zählen vor allem die Formung und Modellierung der Schamlippen. Auch der Schamhügel kann geformt werden, z.B. kann er durch eine Fettabsaugung verkleinert werden. Zahlenmäßig an oberster Stelle stehen aber Verkleinerungen und Straffung der inneren Schamlippen. Diese machen fast 70% aller Eingriffe im weiblichen Intimbereich aus. Auch können die äußeren (großen) Schamlippen verkleinert werden. Wenn die äußeren Schamlippen mit den Jahren an Volumen verlieren und schlaff herunter hängen, kann man sie mit körpereigenem Fettgewebe wieder auffüllen und sie zudem straffen. Das sieht sehr schön aus.

Eingriffe im inneren Genitalbereich dienen vor allem einer Verbesserung der sexuellen Stimulation. Wenn die Vagina z.B. nach einer Geburt sehr weit geworden ist und mit dem Partner keine ausreichende Reibung mehr möglich ist, kann die Vagina so verengt werden, dass die sexuelle Stimulationsfähigkeit wieder optimal ist. Oft sogar besser als vor der Geburt. Diese Eingriffe werden zunehmend nachgefragt. Viele Frauen haben hier insbesondere nach Geburten einen großen Bedarf.

Die kleinere Variante einer Vaginalverengung ist die Intensivierung des G- Punktes. Dies kommt vor allem für Frauen in Betracht, deren Vagina eine normale Weite hat, sie aber dennoch eine Steigerung ihrer Stimulationsfähigkeit wünschen.

 

Welche Kriterien sollte man beachten, ehe man sich für einen Chirurgen entscheidet?

Prof. Gress: Es sollte ein Facharzt sein für Plastische Chirurgie oder Gynäkologie, der sich auf das Gebiet der weiblichen Intimchirurgie spezialisiert hat. Im Rahmen des Beratungstermins vor dem Eingriff sollte eine körperliche Untersuchung stattfinden sowie ein Gespräch über die Art der Operationstechnik und den damit verbundenen Möglichkeiten und dem zu erwartenden Ergebnis. Selbstverständlich muss auch über Risiken und mögliche Komplikationen gesprochen werden. Bilder, die Ergebnisse zeigen, sind sicher hilfreich. Wenn man insgesamt ein gutes Gefühl hat und alles seriös und professionell abläuft, sind das Kriterien zugunsten des Operateurs. Ich warne vor Aussagen wie „das schneiden wir schnell ab“, „das dauert nur 20 Minuten „ etc.! 

 

Welche Risiken gibt es?

Prof. Gress: Das größte Risiko ist ein unerfahrener Operateur. Deshalb sollt man einen Spezialisten aufsuchen! Durch eine misslungene Operation können Schäden entstehen, die hinterher nur sehr schwer wenn überhaupt korrigierbar sind.

Nach dem Eingriff ist es wichtig, die Region so wenig wie möglich zu belasten. Das bedeutet, jegliche Art von Reibung ist verboten. Vor allem Geschlechtsverkehr, Joggen, Radfahren, etc.! Dies für mindestens 6 Wochen. Wundheilungsstörungen können eintreten, wenn die Region mechanisch zu stark beansprucht wird. Natürlich muss man am täglichen Leben teilnehmen können, doch man sollte so wenig wie möglich Reibung erzeugen. Die Nähte sind sehr fein und sollten nicht reißen. Narben heilen in der Regel wunderbar zu einer feinen Linie. Theoretisch können Narben sich auch dick und wulstig entwickeln, dies habe ich jedoch im Genitalbereich noch nicht beobachtet. Schmerzen und ein Brennen ist vor allem in der Nacht nach dem Eingriff zu erwarten, dies lässt sich mit Medikamenten aber gut beherrschen. Empfindungsstörungen sind nicht zu erwarten, wenn der Eingriff sachgerecht durchgeführt wird. In einigen Fällen ist die Stimulationsfähigkeit hinterher sogar verbessert, vor allem nach einer Stellungskorrektur der Clitoris. Kleinere Blutergüsse und Schwellungen sind normal, sie klingen im Verlauf weniger Tage ab.

Haben Sie weitere Fragen an Prof Gress, möchten Sie Unterlagen anfordern oder einen Beratungstermin vereinbaren? Dann sind wir immer gerne für Sie da - wir freuen uns auf Ihre Opens internal link in current windowAnfrage!

Das genormte Geschlecht

FAZ - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 10 2014

Artikel über Prof. Gress und Intimchirurgie in der FAZ.

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Für's Bett nur das Beste

Ego - Magazin der Deutschen Journalistenschule, Nr. 31 2013

Schnitt für Schnitt zum Höhepunkt: Intim-OPs sollen Frauen zu besserem Sex verhelfen.

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Beim Vagina-Picasso

wir eltern, April 2013

Prof. Gress als Experte für Geburtsfolge-Operationen. 

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Warum haben wir einen Orgasmus?

Galileo, Januar 2013

Prof. Gress im Interview. 

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"Besser kommen"

Gala, September 2012

Wie kann die Intimchirurgie den Sex verbessern?

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„Ich war beim Intim-Chirurgen“

Grazia, Juni 2012

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Alles ist möglich...

InStyle Beauty, Frühjahr/ Sommer 2012

Fünf Frauen erzählen, was sie erlebt haben.

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Wie Sexualität durch Chirurgie verbessert wird

Madame - Beauty Medizin, Mai 2012

Der plastische Chirurg Prof. Dr. Gress aus München ist seit vielen Jahren spezialisiert auf die weibliche Intimchirurgie...

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Genital-Operation für ein optimiertes Körpergefühl

SPIEGEL TV Extra, November 2009

Jasmin Freitag empfindet ihre Schamlippen seit der Geburt ihrer Kinder als zu groß. Sie hat sich für eine ästhetische Korrektur entschieden...

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Praxis Prof. h.c. Dr. med. Stefan Gress

Salvatorstr. 3
80333 München
Germany

Tel.: +49 - (0)89 - 24223922
Fax: +49 - (0)89 - 24223923
E-Mail: gress(at)plast-chirurgie.de

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